Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Kilbeggan Irish Whiskey (40% Alk.)

Kilbeggan Traditional Irish Whiskey

Die (legal) älteste Whisky-Destillerie der Welt. Der Titel geht nach Irland, genauer gesagt zur Kilbeggan Destillerie im gleichnamigen Ort Kilbeggan. Schon 1757 wurde die Lizenz gewährt und damit durfte sie als einer der ersten Brennereien legal Whisk(e)y brennen. Ich betone öfter mal das Wort „legal“, denn zum Beispiel die Old Bushmills-Brennerei, auch irisch, prägt auf all ihre Flaschen die Jahreszahl 1608. Allerdings wurde die Brennerei damals von Schmugglern geführt und bekam ihre Lizenz erst 1784.

Die Brennerei in Kilbeggan stand über 50 Jahre still. Ihre Produktion begann erst wieder im Jahre 2007 unter der Führung der Cooley-Brennerei. Kilbeggans ältere Abfüllungen, wie der 21-Jährige, wurden demnach auch nicht in der Brennerei selber destilliert, sondern in den Gebäuden der Cooley-Destillerie.

Ich habe die jüngste Abfüllung vor mir, ein Blended Whiskey ohne Altersangabe. Das heißt, die Mischung aus Malt– und Grain-Wiskeys lagerte für mindestens 3 Jahre und 1 Tag in Eichenholzfässern. Das war auch schon alles, was wir über diesen Whiskey kennen. Er ist gefärbt und wird mit 40% Alkohol abgefüllt. Die Flasche wird für ungefähr 15€ verkauft. Das Label der ältesten Whisky-Brennerei der Welt hat mich zum Kauf veranlasst. Ein Fehlkauf, wie ich jetzt bemerkte. Zwar ist er im Angebot manchmal etwas billiger, aber ich würde euch raten, auch für den Preis diese Flasche lieber im Regal stehen zu lassen, denn mich hat er leider nicht überzeugt.

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Im Test: Redbreast 12 Jahre (40% Alk.)

Redbreast 12

Mit diesem Whisky stehe ich auf Kriegsfuß. Der Redbreast 12 Jahre ist ein irischer Whisky. In Ex-Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern gelagert, hat dieser Whisky sich einen guten Ruf erarbeitet.
Eigentlich interessant, dachte ich mir, daher habe ich mir eine Probe bestellt und ins Glencairn-Glas gegossen. Aber unser Zusammentreffen war nur von kurzer Dauer.

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