Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Champagner Germain Brut Réserve

Champagner Germain Brut Réserve

Zu dem Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen schreibe, hat Champagner Hochkonjunktur. Zu keiner Zeit wird so viel Champagner getrunken wie in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr. Natürlich wissen das auch die Kaufhäuser. So hatte Kaufland pünktlich an Heiligabend den Champagner Germain Brut Réserve für günstige 10€ im Angebot!

Einen Champagner für 10€? Kann der denn überhaupt etwas taugen? Das weiß man nicht, bevor man ihn nicht probiert hat. Für den Preis kann man ja selten etwas falsch machen, kostet derselbe im Internet doch locker das doppelte.

Also, wir haben hier eine Cuvée aus Chardonnay und Pinot Noir-Trauben vor uns, gelagert für eine unbekannte Zeit auf Hefe und mit einem Presskorken verschlossen. Es wurde kein Jahrgang angegeben, die Alkoholstärke liegt bei 12,5%.

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Im Test: Champagner Moët & Chandon Brut Impérial

Moët & Chandon

Es gab mal eine Zeit, noch vor den goldenen Zwanzigern, da tranken Marathonläufer während des Rennens Champagner statt Energy Drinks. Das ist kein Scherz, man wusste es halt nicht besser. Damals dachte man, dass der edelste aller Weine, welcher so weltberühmt für seine kleinen Bläschen ist, nicht nur lecker, sondern auch erfrischend und revitalisierend sei.

Heute, rund 100 Jahre später, sieht die Welt ein ganz kleines bisschen anders aus. Champagner wird immer noch getrunken, ja, aber Marathonläufer trinken dann doch meistens isotonische Sportgetränke. Das soll nicht heißen, dass so ein kühles Gläschen nicht einen ungemein positiven Effekt hätte. Dieser aber dient heutzutage eher dem Genuss und nicht mehr dem sportlichen Erfolg.

In der heutigen Zeit ist der Champagner, edel, erhaben und exquisit, das Sinnbild für den vollendeten Genuss. Diese Erwartung wird auch beim Anblick der Flasche Moët & Chandon geweckt, die heute zufällig auf unserem Tisch stand. Hinter der Marke steht der Konzern Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH), welcher auch gleich Marktführer in Sachen Luxusprodukten ist.

Mit Moët & Chandon haben sie einen der bekanntesten Champager im Portfolio, welcher auf Amazon mehrere Bestseller-Listen anführt. Da soll er der beliebteste, der am häufigsten gewünschte sowie der am häufigsten verschenkte Champagner sein. Puh! Grund genug mal reinzuschnüffeln und zu schauen, was er denn so auf den Kasten hat.

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Im Test: Champagner Pommery Brut Royale

Champagner Pommery Brut Royal

In keinem Monat wird in Deutschland soviel Champagner getrunken wie im Winter. Jetzt im Sommer sieht es dagegen eher mau aus. Unverständlich für mich, denn dabei glänzen manche Schaumweine gerade in den wärmeren Zeiten. Überbrücken wir also die Lücke bis zum Winter und gießen uns ein Gläschen solch eines Champagners ein, den Pommery Brut Royale.

Das Champagner-Haus Pommery gibt es schon seit über 150 Jahren und sie rühmen sich damit, den „Brut“-Style erfunden zu haben. Brut bedeutet, dass im Endprodukt zusammen mit der Dosage nur 12g Zucker pro Liter vorhanden sein dürfen. Der Champagner ist also trocken und Pommery waren die ersten, die trockenen Champagner verkauft haben. Nun gut, heutzutage sind Brut-Champagner eher die Regel als die Ausnahme.

Ich habe hier das Flagschiff und die Einsteigerversion der Pommery-Champagner auf dem Tisch. Er ist eine Assemblage aus je einem Teil Chardonnay-Trauben, Spätburgunder (Pinot Noir) und Schwarzriesling (Pinot Meunier). Eine Flasche davon geht für relativ günstige 30-35€ über den Tisch.

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Im Test: Champagner Taittinger Brut Réserve (12,5% Alk.)

Taittinger Brut Réserve

Der Taittinger Brut Réserve, der Einstiegschampagner aus dem Hause Taittinger. Das Label „Brut“ bedeutet dabei so etwas wie trocken, das heißt im fertigen Champagner darf nur eine geringe Menge an Restzucker vorhanden sein. 12g Zucker pro Liter, um genau zu sein. Réserve spielt darauf an, dass dieser Taittinger ein komponierter Champagner ist. Komponiert ist genau das Gegenteil von Vintage, bei dem nur ein einzelner Jahrgang verwendet wird. Champagnerhäuser halten immer einen Vorrat an Weinen vorrätig, die sie noch nicht für die Auflage ihres Champagners benutzt haben. Beim sogenannten „Réserve“ werden diese „Reserve“-Weine benutzt, um Jahr für Jahr ihre Standardabfüllung auf den Markt zu bringen, bei gleicher Qualität und gleichem Geschmack. Ein Verschnitt über die Jahrgänge, sozusagen. Nur so können wir jährlich einen gleichschmeckenden Champagner genießen.

Der Taittinger Brut Réserve besteht im Detail aus den Rebsorten Chardonnay mit einem recht großen Anteil von 40%, Pinot Noir, welcher ebenfalls mit ebenfalls 40% zu Buche schlägt und zu 20% aus Pinot Meunier.

Eins muss ich Taittinger noch lassen, die Geschenkverpackung sieht fantastisch aus und macht einen wirklich edlen Eindruck. Nicht nur passend zum Inhalt, so macht er sich außerdem noch ausgesprochen gut als edles Präsent.

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