Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Berliner Persico (16% Alk.)

Berliner Persico

Eigentlich ist ein Persico ein Steinobstlikör, allerdings hat sich in letzter Zeit die Bedeutung als Likör aus Sauerkirschsaft durchgesetzt. Dieser hier wird von Schilkin hergestellt, bekannt für ihre Berliner Luft. In Anlehnung daran ist auch das Label vom Berliner Persico in demselben Stil und derselben Schiftart wie die Berliner Luft gehalten.
Sauerkirsche ist ein Steinobst. Weil bei der Herstellung von Steinobst früher unbeabsichtigt Blausäure entstand, wurde der Persico als gesundheitsgefährendes Getränk in einigen europäischen Staten und der USA 1915 verboten. Damit teilte er dasselbe Schicksal wie der Absinth, der auf Grund seines Thujongehalts bis 1998 ebenfalls verboten wurde.

Verkostung des Berliner Persico

Der Berliner Persico riecht so, wie er schmeck. Nach Sauerkirsche mit Marzipan. Marzipan? Ja, Blausäure schmeckt auch nach Marzipan, aber das nur am Rande.
Der Likör ist süß, ein bisschen sauer, insgesamt sehr süffig. Am Anfang schmeckt man ein bisschen den Alkohol raus. Nachdem man sich an den Geschmack gewöhnt hat, merkt man von ihm aber nichts mehr. Dann geht der Berliner Persico runter wie Saft. Damit ist er gut geeignet für einen gemütlichen Abend oder als Dessert nach einem guten Essen.
Man kann ihn auch gut zum Mischen nehmen. Mir gefällt er zum Beispiel in Verbindung mit Orangensaft im Verhältnis 1:2, also 1 Teil Berliner Persico mit 2 Teilen Orangensaft.

Wenn man einen süffigen Likör sucht, bitte schön. Mir gefällt er gut.

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