Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Champagner Pommery Brut Royale

Champagner Pommery Brut Royal

In keinem Monat wird in Deutschland soviel Champagner getrunken wie im Winter. Jetzt im Sommer sieht es dagegen eher mau aus. Unverständlich für mich, denn dabei glänzen manche Schaumweine gerade in den wärmeren Zeiten. Überbrücken wir also die Lücke bis zum Winter und gießen uns ein Gläschen solch eines Champagners ein, den Pommery Brut Royale.

Das Champagner-Haus Pommery gibt es schon seit über 150 Jahren und sie rühmen sich damit, den „Brut“-Style erfunden zu haben. Brut bedeutet, dass im Endprodukt zusammen mit der Dosage nur 12g Zucker pro Liter vorhanden sein dürfen. Der Champagner ist also trocken und Pommery waren die ersten, die trockenen Champagner verkauft haben. Nun gut, heutzutage sind Brut-Champagner eher die Regel als die Ausnahme.

Ich habe hier das Flagschiff und die Einsteigerversion der Pommery-Champagner auf dem Tisch. Er ist eine Assemblage aus je einem Teil Chardonnay-Trauben, Spätburgunder (Pinot Noir) und Schwarzriesling (Pinot Meunier). Eine Flasche davon geht für relativ günstige 30-35€ über den Tisch.

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Im Test: Met 866 Honigwein (12% Alk.)

Met 866 Honigwein

„Der von den Wikingern besungende Honigwein“ – so steht es auf der Flasche des Met 866. Man muss jetzt kein Fan der Wikinger sein, um den wohl ältesten Wein der Menschenheit zu genießen. Aber es ist überliefert, dass Menschen schon vor 5500 Jahren aus Honig ein berauschendes und schmackhaftes Getränk brauten. Damals noch mittels Spontangärung (so wie auch beim Rhum aus Haiti), heute wird das natürlich alles kontrolliert und nichts mehr dem Zufall überlassen.

Der Met 866 wird also aus reinem Honig gebraut und dabei werden, so interpretiere ich das, ihm keine Zusatzstoffe wie Gewürze oder Fruchtsäfte beigesetzt. Der Hersteller wirbt auch mit dem Slogan „kräftig & pur“. Die Flasche wechselte für 3,99€ den Besitzer, bei dem Preis kann man auch für Met nicht meckern.

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Im Test: Champagner Taittinger Brut Réserve (12,5% Alk.)

Taittinger Brut Réserve

Der Taittinger Brut Réserve, der Einstiegschampagner aus dem Hause Taittinger. Das Label „Brut“ bedeutet dabei so etwas wie trocken, das heißt im fertigen Champagner darf nur eine geringe Menge an Restzucker vorhanden sein. 12g Zucker pro Liter, um genau zu sein. Réserve spielt darauf an, dass dieser Taittinger ein komponierter Champagner ist. Komponiert ist genau das Gegenteil von Vintage, bei dem nur ein einzelner Jahrgang verwendet wird. Champagnerhäuser halten immer einen Vorrat an Weinen vorrätig, die sie noch nicht für die Auflage ihres Champagners benutzt haben. Beim sogenannten „Réserve“ werden diese „Reserve“-Weine benutzt, um Jahr für Jahr ihre Standardabfüllung auf den Markt zu bringen, bei gleicher Qualität und gleichem Geschmack. Ein Verschnitt über die Jahrgänge, sozusagen. Nur so können wir jährlich einen gleichschmeckenden Champagner genießen.

Der Taittinger Brut Réserve besteht im Detail aus den Rebsorten Chardonnay mit einem recht großen Anteil von 40%, Pinot Noir, welcher ebenfalls mit ebenfalls 40% zu Buche schlägt und zu 20% aus Pinot Meunier.

Eins muss ich Taittinger noch lassen, die Geschenkverpackung sieht fantastisch aus und macht einen wirklich edlen Eindruck. Nicht nur passend zum Inhalt, so macht er sich außerdem noch ausgesprochen gut als edles Präsent.

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