Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Belvedere Wodka (40% Alk.)

Belvedere Wodka

Belvedere Wodka, ein sogenannter Edelwodka aus Polen, wird oft in einem Satz mit anderen Größen wie Grey Goose oder Beluga Wodka genannt. Neugierig geworden konnte ich eine kleine Flasche in Probiergröße erwerben. Und ich bin enttäuscht.
Dabei sieht das Design der Flasche wirklich gut aus, im selben Stil ist zum Beispiel auch die Flasche von Grey Goose gehalten. In der Innenwand ist ein Diorama angebracht, welches den Namensgeber dieses Wodkas zeigt, den Belvedere-Palast in Warschau.

Verkostung des Belvedere Wodka

Der Belvedere Wodka ist ein durchschnittlicher Wodka, der ohne Grund gehypt wird. Ein Flasche geht im Durchschnitt für rund 30€ vollkommen überpreist über die Ladentheke. Denn der Belvedere ist nichts besonderes, sondern der totale Reinfall.
Der Wodka hat einen bitteren Geruch nach Medizin und ein bisschen Vanille. Im Geschmack wird er nicht etwa besser, sondern er schmeckt so, wie er riecht. Es bleibt bitter und unangenehm auf der Zunge. Erst im Abgang wird er süßlich. Dabei brennt er im Mund.
Ernsthaft, wer kann diesen Wodka toll finden?

Er ist wahrscheinlich gut zum Mixen geeignet. Vermutlich würde er zusammen mit Orangensaft gut schmecken, da er ein intensives und bitteres Aroma mitbringt. Aber ganz im Ernst, für ein Bitter ist er mir viel zu teuer.
Für ein Viertel des Preises bekommt man bei Aldi einen milderen Wodka. Wer den bitteren Geschmack mag, der kann sich gleich nach Bitterlikören umsehen.

Ich kann verstehen, wenn jemand diese Bitterkeit des Roggens mag, aber mein Wodka wird es nicht werden. Gerne würde ich experimentieren, wie er sich in diversen Drinks macht, aber nicht für diesen Preis. Im Preis-Leistungs-Verhältnis durchgefallen.

1 Kommentar zu “Im Test: Belvedere Wodka (40% Alk.)

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