Supermarkt-Spirituosen im Test

Im Test: Schlitzer Williamsbirnenbrand

Schlitzer Williamsbirnenbrand

Die heutige Flasche habe ich nicht nur wegen ihres Inhalts geöffnet (auch wenn ihr Vorgänger endlich alle ist), sondern mich interessieren auch die Leute, die dahinter stehen. Denn die Schlitzer Destillerie ist die vermutlich älteste Brennerei Deutschlands, gegründet 1585. Das ist doch mal ne Ansage, da können sich sogar die Schotten und Iren warm anziehen. Mit so einer langen Firmengeschichte will man eigentlich hoffen, dass sie es drauf haben, oder nicht?

Ich habe mich für was klassisches, „langweiliges“ entschieden, einen Williams-Christ-Birnenbrand. 15€ kostet der halbe Liter im Onlineshop der Brennerei, 40% Alkohol bekommt man spendiert.

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Im Test: Champagner Pommery Brut Royale

Champagner Pommery Brut Royal

In keinem Monat wird in Deutschland soviel Champagner getrunken wie im Winter. Jetzt im Sommer sieht es dagegen eher mau aus. Unverständlich für mich, denn dabei glänzen manche Schaumweine gerade in den wärmeren Zeiten. Überbrücken wir also die Lücke bis zum Winter und gießen uns ein Gläschen solch eines Champagners ein, den Pommery Brut Royale.

Das Champagner-Haus Pommery gibt es schon seit über 150 Jahren und sie rühmen sich damit, den „Brut“-Style erfunden zu haben. Brut bedeutet, dass im Endprodukt zusammen mit der Dosage nur 12g Zucker pro Liter vorhanden sein dürfen. Der Champagner ist also trocken und Pommery waren die ersten, die trockenen Champagner verkauft haben. Nun gut, heutzutage sind Brut-Champagner eher die Regel als die Ausnahme.

Ich habe hier das Flagschiff und die Einsteigerversion der Pommery-Champagner auf dem Tisch. Er ist eine Assemblage aus je einem Teil Chardonnay-Trauben, Spätburgunder (Pinot Noir) und Schwarzriesling (Pinot Meunier). Eine Flasche davon geht für relativ günstige 30-35€ über den Tisch.

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Im Test: Met 866 Honigwein (12% Alk.)

Met 866 Honigwein

„Der von den Wikingern besungende Honigwein“ – so steht es auf der Flasche des Met 866. Man muss jetzt kein Fan der Wikinger sein, um den wohl ältesten Wein der Menschenheit zu genießen. Aber es ist überliefert, dass Menschen schon vor 5500 Jahren aus Honig ein berauschendes und schmackhaftes Getränk brauten. Damals noch mittels Spontangärung (so wie auch beim Rhum aus Haiti), heute wird das natürlich alles kontrolliert und nichts mehr dem Zufall überlassen.

Der Met 866 wird also aus reinem Honig gebraut und dabei werden, so interpretiere ich das, ihm keine Zusatzstoffe wie Gewürze oder Fruchtsäfte beigesetzt. Der Hersteller wirbt auch mit dem Slogan „kräftig & pur“. Die Flasche wechselte für 3,99€ den Besitzer, bei dem Preis kann man auch für Met nicht meckern.

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Im Test: Licor 43 Orochata (16% Alk.)

Licor 43 Orochata

Zum originalen Licor 43 muss ich nicht mehr viel sagen. Ein sehr süffiger Likör, der den meisten von euch bestimmt bekannt ist. (Wer mehr lesen möchte, kann hier den ganzen Artikel lesen.) Dementsprechend begeistert war ich, als vor zwei Jahren eine Neuheit ins Regal der Händler gestellt wurde: Der Licor 43 Orochata. Eine Abwandlung des klassischen Likörs, fokussiert auf orientalische Gewürze und gemischt mit spanischer Erdmandelmilch. Das ist eine Spezialität aus Valencia und wird dort als Erfrischung gereicht.

Der Orochata ist die erste Neuheit in der Familie des Licor 43 seit der Entstehung des Originals vor knapp 100 Jahren. Der Alkoholgehalt wurde dafür um fast die Hälfte gesenkt. An der Rezeptur selber jedoch wurde, abgesehen von der hinzugesetzten Erdmandelmilch, wenig geändert. Es sollen sogar exakt dieselben Ingredienzien verwendet werden, nur das Verhältnis wurde geändert. Ein Hauptaugenmerk liegt beim Licor 43 Orochata auf den exotischen Gewürzen, die einen besonderen Geschmack geben sollen. Schon der originale Cuarenta y Tres hätte mir besser gefallen, wenn diese Gewürze nicht von einer fetten Süße überlagert worden wären. Mit entsprechend hohen Hoffnungen ging ich an dieses Getränk heran. Der Preis hat sich nicht geändert und liegt bei durchschnittlich 15€ pro Flasche.

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Im Test: Licor 43 – Cuarenta y Tres (31% Alk.)

Licor 43 - Cuarenta y Tres

Grippewelle, Schneetreiben, Minusgrade, perfektes Ambiente für einen Sommerdrink, nicht wahr? Egal, der Licor 43, auch „Cuarenta y Tres“ nach der spanischen 43 genannt, geht immer, sogar bei solchem Wetter. Ein Likör, der sich wachsender Beliebtheit erfreut, auch außerhalb Spaniens. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass mit ihm sehr gerne gemischt und gepanscht wird, ob in Cocktails oder mit Milch aufgegossen, alles ist bekannt und beliebt. Wer noch andere Ideen sucht, kann sich auf licor43.de inspirieren lassen. (Die Desserts sehen auch lecker aus.) Ich hab ihn mir heute pur eingegossen und bei kaltem Wetter genossen.

Über die Herstellung weiß man fast nichts, außer dass er aus Spanien stammt. Die Zahl 43 spielt nicht auf den Alkoholgehalt an, sondern auf angeblich 43 benutzte Zutaten. Das sollen vor allem Gewürze und Früchte sein, manche schmeckt man besonders gut heraus, andere gar nicht. Der Alkoholgehalt liegt trotzdem bei stattlichen 31% Alk. Die 0,7-Liter Flasche wechselt für 15€ den Besitzer und sollte fast überall erhältlich sein.

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